KT2

Kunsttherapie –
Was ist das?

Die kunsttherapeutische Arbeit fördert die schöpferischen,
wachstumsfördernden und stärkenden Anteile des Menschen.
Diese Anteile sind in jedem Menschen angelegt, können
jedoch nicht zur Entfaltung kommen, wenn sie verstellt sind.

In der Kunsttherapie geht es nicht darum Kunstwerke zu
schaffen, sondern auf spielerische Weise mit künstlerischen
Materialien zu experimentieren und sich auf entstehende
Prozesse einzulassen. Eine Vielfalt  an Materialien steht zur
Auswahl zur Verfügung: Stifte, Ölkreiden, Pastellkreiden,
Jacksonkreiden, Kohle, Guachefarben, Akrylfarben,
Aquarellfarben sowie Ton und Naturmaterialien. Dabei tauchen
Gefühle auf, dürfen sein und werden wahrgenommen.

Der schöpferische Prozess und seine Wahrnehmung stehen im
Vordergrund der therapeutischen Arbeit. Es braucht einen
Spiegel im Außen. Zwischen Bildprozess und Lebensprozess
besteht eine Verbindung. So wie im Leben permanent
Entscheidungen getroffen werden müssen, werden diese auch
im Bild getroffen. So wie die Veränderung im Bild stattfindet -
im außen, findet sie zeitgleich im Inneren statt. So ist das
entstehende Bild der äußere Spiegel von inneren Prozessen.

Wir Menschen denken oft in Bildern. Die Kunsttherapie knüpft
hier an. Unter dem Begriff Bild versteht die phronetische
Kunsttherapie 
jede mögliche Ausformung einer Gestaltung,
sei es am Papier, als Skulptur, als Tanz, Fotografie oder Gedicht.

Es sind keine künstlerischen
Vorkenntnisse notwendig.

Kunsttherapie mit Kindern

Im kunsttherapeutischen Setting stelle ich den Kindern einen
geschützten Raum zu Verfügung, in dem Phantasie und Kreativität
angeregt werden um eigene Ideen zu entwickeln. Es ist ein Raum
der Geborgenheit, wo sie ihre kindlichen Bedürfnisse ausleben
können. Sie erleben sich als jemand, der etwas kann.

Gestalten mit Ton, malen mit diversen Farben, zeichnen mit Kreiden
und Kohle, basteln und experimentieren mit unterschiedlichsten
Materialien fördert das Wahrnehmen der Sinne und stärkt das
Selbstbewusstsein. Dies führt zu einer Entlastung und Entspannung
der Kinder und hat langfristig positive Auswirkungen auf ihre
psychische und auch körperliche Gesundheit.

Das Material der bildenden Kunst, dient dem Ausdruck der Innenwelt,
dem experimentieren, dem körperlich, sinnlichem Erleben und
der spielerischen Auseinandersetzung mit sich selbst, mit der eigenen
Psyche, den eigenen Gefühlen und der Erprobung von neuen
Handlungsmöglichkeiten.

Phronetische Kunsttherapie
und Phronetik®

Als phronetische Kunsttherapeutin bin ich in speziellen
Methoden geschult um den Menschen unterstützend begleiten
zu können. Ich nehme eine offene, wertfreie und achtsame
Haltung ein, stelle einen geschützten Raum zu Verfügung und
hole den Menschen dort ab wo er gerade steht.

Die Phronetik® ist ein geschützter Name für eine  Methodik
und Theorie, die von Irmgard Maria Starke in den 80er Jahren
begründet wurde. Die Phronetik® ermöglicht die Freisetzung
der Selbstheilungskräfte – eine Verwirklichung des ureigenen
Wesens das wir sind und leben wollen.

Die Phronetik® vereint den Begriff Phronesis und Phonetik.
Die Phronesis ist ein philosophischer Begriff und bedeutet eine
über den Verstand hinausgehende Klugheit. Sie bezeichnet die
Fähigkeit des Menschen universelle Zusammenhänge und ihre
Bedeutung zu erkennen und danach zu handeln. Sie bezieht sich
auf die Gestaltung und Förderung des Lebens im Hier und Jetzt
und ist damit auch ein tiefes Prinzip der Ethik.

Die Phonetik ist die Lehre vom Klang. Jeder Mensch hat seinen
eigenen Klang, seine eigene Schwingung und Frequenz. Wenn
wir nicht in unserer eigenen Frequenz schwingen können,
werden wir krank – geistig, psychisch oder körperlich.

Als phronetische Kunsttherapeutin schaffe ich einen Raum,
wo der eigene Klang wieder schwingen darf.